Bei uns stehen Menschen im Mittelpunkt

Mit ihrer Vielfalt, ihren Erfahrungen und ihrer Stärke.

Wir setzen uns für Inklusion, Aufklärung und gegenseitige Unterstützung ein – offen, direkt und auf Augenhöhe. Ausgrenzung und Diskriminierung entstehen oft durch Vorurteile oder fehlendes Wissen. Genau dort setzen wir an: mit Projekten, Beratung und Begegnungen, die Barrieren abbauen und Teilhabe fördern.

Unsere Arbeit verbindet Engagement mit Erfahrung – für eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist.

Am Anfang war die Idee

2016 begann Frank, seine Erfahrungen in einem Blog zu teilen und suchte den Austausch mit Menschen, die ähnliches erlebten. Es ging um Diskriminierung und Stigmatisierung – etwa im Alltag, in der Medizin, im Berufsleben und leider auch dort, wo eigentlich Unterstützung erwartet wird. Was er fand, war oft das Gegenteil: fremde Strukturen, kalte Worte, versteckte Orte.

In dieser Situation entstand 2018 der Wunsch, etwas eigenes aufzubauen – nahbar, offen und menschlich. Der Kontakt zu pro plus Berlin e.V. bestärkte ihn, dass ein solcher Verein auch in Koblenz und Rheinland-Pfalz gebraucht wird. Aus der Idee wurde bald ein gemeinsamer Plan – und schließlich Realität.

In den ersten Jahren nach der Gründung im September 2019 lag der Schwerpunkt der Vereinsarbeit darauf, HIV-positive Menschen im Alltag zu unterstützen, über HIV und AIDS aufzuklären und aktiv Vorurteile sowie Stigmatisierung abzubauen.

Was der Verein heute macht

Seit den Anfängen 2019 hat sich unsere Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt. Während der Fokus zunächst auf Unterstützung und Aufklärung im Zusammenhang mit HIV und AIDS lag, ist unser Einsatz heute viel breiter aufgestellt: Wir engagieren uns für Inklusion in all ihren Facetten, bauen Barrieren ab und setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Vielfalt selbstverständlich ist. Diskriminierung und Ausgrenzung begegnen wir mit Projekten, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Begegnungen auf Augenhöhe.

Getragen wird diese Arbeit von einem starken Team: drei engagierte Vorstände, ein beratender Beirat sowie zwei Teamleiter, die gemeinsam die inhaltliche Arbeit koordinieren. Zusammen sorgen wir dafür, dass aus Ideen konkrete Projekte entstehen – und aus Visionen gelebte Realität.

Mehr über die Menschen hinter dem Verein und unsere Angebote erfahrt ihr auf den entsprechenden Informationsseiten.

Unsere Ziele

Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt und niemand durch Barrieren oder Vorurteile ausgegrenzt wird. Dafür schaffen wir Begegnungen, fördern Aufklärung und setzen uns für gleiche Chancen in allen Lebensbereichen ein – unabhängig von Herkunft, Identität, Glauben oder individuellen Lebensrealitäten.

Wir wollen Wissen vermitteln, Diskriminierung abbauen und Menschen stärken, die im Alltag Benachteiligung erfahren.

Doch echte Veränderung gelingt nicht allein. Damit wir unsere Projekte umsetzen und nachhaltig Wirkung erzielen können, brauchen wir Unterstützer:innen, die unsere Vision teilen und mit uns anpacken. Jeder Beitrag, jede Stimme und jedes Engagement bringt uns unserem Ziel ein Stück näher: eine offene und inklusive Gesellschaft für alle.

Öffentlichkeitsarbeit

Aufklärung und Sichtbarkeit sind ein zentraler Teil unserer Vereinsarbeit. Denn nur, wenn Themen wie HIV, mentale Gesundheit, Inklusion und Vielfalt im öffentlichen Bewusstsein präsent sind, können Vorurteile abgebaut und Verständnis geschaffen werden.

Zwar gibt es einzelne Tage im Jahr – wie z.B. den Welt-AIDS-Tag oder den Tag der mentalen Gesundheit – die Aufmerksamkeit erzeugen, doch für Betroffene endet die Realität nicht nach 24h. Diskriminierung, Ausgrenzung und falsche Vorstellungen begegnen ihnen an jedem Tag des Jahres. Deshalb ist es uns wichtig, kontinuierlich präsent zu sein, Missstände sichtbar zu machen und positive Beispiele in die Öffentlichkeit zu tragen.

Öffentlichkeitsarbeit bedeutet für uns: Haltung zeigen, Wissen teilen und die Gesellschaft so zu verändern – Schritt für Schritt, das ganze Jahr über.

Selbsthilfe

Die Wurzeln des Vereins liegen in der Selbsthilfe. Als Frank 2016 begann, seine Erfahrungen öffentlich zu teilen und den Austausch mit anderen zu suchen, stand vor allem eines im Mittelpunkt: Nicht allein zu sein und gemeinsam Wege zu finden, mit Herausforderungen umzugehen.

Daraus entwickelte sich 2019 die Vereinsgründung mit dem Ziel, Betroffenen und deren Familien, Freunden und Angehörigen Raum für Unterstützung, Gespräche und Solidarität zu geben.

Bis heute ist die Hilfe zur Selbsthilfe ein zentraler Baustein unserer Arbeit. Sie bedeutet, Menschen zu stärken, ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben und Vertrauen in die eigene Kraft zu schaffen. Ob es um HIV und AIDS, mentale Gesundheit, Inklusion oder den Abbau von Barrieren geht – wir glauben daran, dass Veränderung dort beginnt, wo Menschen sich gegenseitig unterstützen und ermutigen.

Selbsthilfe macht stark – damals wie heute.